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Plötzlicher Herztod

Was ist der plötzliche Herztod?

Unvermittelt und oft ohne erkennbare Vorzeichen trifft der plötzliche Herztod den Menschen. Gefährdet sind keineswegs nur herzkranke Personen. Lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen und Kreislaufversagen, bedingt durch Herzkammerflimmern, können in kürzester Zeit zum Herzstillstand führen

Jährlich sterben in Deutschland ca. 160.000 Menschen am plötzlichen Herztod – täglich etwa 438 Menschen. Damit ist dies die häufigste , außerklinische Todesursache in Deutschland. In Europa sind ca. 300 000 Menschen betroffen.

Es kann jeden - und überall - treffen!

Unabhängig von Alter und Kondition – zunehmend mehr auch immer jüngere Menschen! - während der Arbeit, in der Freizeit, auf der Straße, beim Sport, im Urlaub, auf einer Veranstaltung….

Wieviel Zeit hat man, um einen AED anzuwenden?

Studien haben belegt, dass nur eine möglichst sofortige Defibrillation in Verbindung mit der HLW (Herz-Lungen-Wiederbelebung) das einzige Mittel ist, um das Überleben des Betroffenen zu ermöglichen. Durch den ausgelösten Schock (elektrischer Impuls) wird das Chaos des flimmernden Herzmuskels beendet. Nach dem sogenannten Neustart kann das Herz seinen gewohnten Rhythmus wieder aufnehmen.


Quelle: ERC Leitlinie 2010: Kardiopulmonale Reanimation

Jede Sekunde zählt!

Denn bereits nach 3-5 Minuten ohne Hilfe setzen die ersten irreversiblen Schäden im Gehirn ein, bedingt durch Sauerstoffmangel. Nachweislich sinkt die Überlebenschance pro Minute um ca. 10%. Nach ca. 10 Minuten ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Defibrillation bereits sehr gering.

Das bedeutet aber auch, dass der Rettungsdienst oder Notarzt oft nicht mehr helfen können, denn bis zu seinem Eintreffen vergehen nach dem Eintritt des Notfalles lt. Statistik in 85 % aller Fälle durchschnittlich 8 - 12 Minuten.

Die meisten Betroffenen sterben im Beisein von Passanten, Kollegen, Partnern.